Nachsorge auf einer Rüstungsaltlast

Überwachung der Sickerwasserqualität

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Überwachung der Sickerwasserqualität unter der größten und gefährlichsten Rüstungsaltlast in Europa (Stadtallendorf, Hessen)

Auftraggeber:
  • ahu AG, Aachen
Fragestellung des Projekts:
  • Entnahme von Bodenwasserproben in 6 und 8 Metern Tiefe zur Überprüfung des Sanierungserfolges (Tri-Halde, Stadtallendorf/Hessen)
  • Auf dem Standort wurden zwischen 1941 und 1945 Neutralisationsschlämme aus der Sprengstoffproduktion abgelagert, welche eine enorme Menge persistenter, gut wasserlöslicher Schadstoffe (v. a. Monotoluole) enthalten.
  • Zur Sicherung des Grundwassers wurde der Haldeninhalt zwischen Januar 2003 und 2005 unter großem Aufwand abgetragen und konditioniert.
  • Der Erfolg dieser Sanierungsmaßnahme wird seit Sommer 2005 durch Sickerwassermonitoring kontrolliert.
  • Für diese Anwendung haben wir eine Spezialausführung unserer Glas-Saugkerze entwickelt.
Anforderungen des Auftraggebers:
  • A. Der Saugkerzentyp muss für die zu untersuchenden Schadstoffe geeignet sein.
  • B. Die Bodenwasserprobe soll nicht in einer Probenflasche an der Bodenoberfläche gesammelt werden, um eine unnötige Erwärmung und Entgasung gelöster Stoffe weitestgehend zu vermeiden.
Lösungen durch die ecoTech-GmbH:

 

  • A. Nach bisherigem Kenntnisstand ist Glas für die Untersuchung von Nitroaromaten am besten geeignet (Welche Saugkerze wofür?).
  • B. Über einen speziell entwickelten Adapter wurde die Saugkerze an ein verschraubbares, beliebig verlängerbares Schaftrohr mit 50 mm Durchmesser und Trapezgewinde angekoppelt. In das Schaftrohr wurde ein eigens angefertigtes Glasgefäß von 1 m Länge und 40 mm Durchmesser integriert, um bis zu 500 ml Probenflüssigkeit ohne Adsorptionsverluste zwischenlagern zu können.