Trockenstressmonitoring im Weinbau

Wasser – das „Blaue Gold“

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Fragestellung des Projekts

In welchem Wasserversorgungszustand befindet sich die Rebe und wie wirkt sich die Zugabe Bewässerungswasser auf den Ertrag und die Qualität aus?

Wasser – das „Blaue Gold“ (Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau)

Neben Wasserspeichern zur Tröpfchenbewässerung setzt Dr. Daniel Heßdörfer vom Institut für Weinbau und Oenologie auf modernste Technik. Zur Messung der Bodenwasserspannung werden pF-Meter und Tensiomark-Sensoren eingesetzt. Des Weiteren kommen Drohnen zur Ermittlung der Trockenstresssituation via Infrarot-Thermometrie oder Scholander-Bomben für die Bestimmung des Wasserpotenzials zum Einsatz.

Ziel der aufwändigen Untersuchungen ist eine gezielte und effiziente Bewässerung der Reben. „Das Credo für uns lautet, den Weinstock erst dann mit Wasser zu versorgen, wenn der Stock – nicht der Winzer – unter Trockenstress leidet“, so Dr. Heßdörfer.

Die Datenauswertung der Messergebnisse lieferte eine gute Übereinstimmung der mit pF-Metern/Tensiomarks gemessenen Wasserspannung und dem Wasserpotenzial der Reben (Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht).

Dr. Daniel Heßdörfer

 

Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau

Weinbaumanagement

An der Steige 15

97209 Veitshöchheim

daniel.hessdoerfer@lwg.bayern.de

    18 pF-Meter und Tensiomark     Wasserspannung, Temperatur

    9 Tensiomarks                           Wasserspannung, Temperatur

    3 PAR-Sensoren                         Photosynthetisch aktive Strahlung

    3 rF/T-Sensorenrelative               Luftfeuchte/Lufttemperatur

    3 enviLog Maxi mit DFÜ               

    3 Solarversorgung